Schöne Presse für Katharina

Gemeinderats- und Kreistagswahl „Junge Leute werden gewollt“

Von Florian Mader LKZ -02.06.2019

Renningen – Eigentlich stand Katharina Kreis auf Platz 5 der grünen Liste. Dennoch wählten sie die Renninger und Magstadter mit großer Mehrheit in den Kreistag. Neben ihrer neuen Arbeit im Renninger Gemeinderat hat sie damit jetzt gleich zwei neue Ehrenämter.

Frau Kreis, haben Sie die Freude über den Wahlsieg schon verdaut?

Allmählich, ja. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, das stimmt.

Worüber waren Sie mehr überrascht? Über die Wahl zur Renninger Gemeinde- oder zur Böblinger Kreisrätin?

Auf jeden Fall über meine Wahl zur Kreisrätin. Das habe ich nicht erwartet. Aber das zeigt, dass wir junge Leute in der Kommunalpolitik gewollt werden.

Was sagen Ihre Freunde dazu, dass Sie jetzt Kommunalpolitikerin sind?

Alle freuen sich für mich und finden es toll, dass ich mich so engagiere. Beim Gemeinderat wissen alle: da geht es um Renningen. Ich merke, dass viele mit dem Thema Kreistag nicht so viel anfangen können.

Wissen Sie selbst schon, was der Kreistag alles macht?

Die Themen im Kreistag betreffen viel mehr Menschen, das ist klar. Aber ich muss zugeben: ich muss mich da über den Sommer selbst erst einarbeiten.

Wie gehen Sie da vor?

Mit meiner grünen Kreistagsfraktion wird es einige Treffen geben. Ich werde mich auch mit unserem Fraktionsvorsitzenden Roland Mundle zusammensetzen.

Wissen Sie schon, welche Themen Sie im Kreistag ansprechen wollen?

Uns jüngere Leute interessiert zum Beispiel der Verkehr. Es muss auch nach Mitternacht möglich sein, mit der S-Bahn nach Böblingen zu fahren. Auch der Viertelstundentakt auf der S 60 liegt mir am Herzen. Wichtig ist auch das Thema Wohnen. Würde ich eine Wohnung suchen, würde ich derzeit nichts finden, was ich mir als Berufsanfängerin leisten könnte.

Gerade die Arbeit im Kreistag ist ja auch eine zeitliche Herausforderung. Die meisten Ausschüsse tagen um 9 Uhr, der Kreistag montagnachmittags um 15 Uhr.

Als Studentin habe ich den Luxus, mir die Zeit relativ frei einzuteilen. Ich habe schon in den Sitzungskalender des Kreistags reingeschaut. Die erste Sitzung fällt zum Glück in die Semesterferien. Aber die Arbeit ist natürlich mit einem genauen Zeitmanagement verbunden – das stimmt.

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