Aktivitäten 2014

GRÜNER Sonntagsspaziergang zu den Themen „Wasser“ mit Besuch der Pumpstation „Mönchsloh“ und „Naturschutz“ mit Besuch der Erddeponie Malmsheim“  am Sonntag, 27.04.

Start 13:30 am Renninger SÜD-Bahnhof.

Wir laufen am Renninger Steinbruch (Nähe Kindelberg) westlich vorbei über den Lerchenberg zur Wasserpumpstation „Mönchsloh“. Dort erwartet uns um 14:45 der Renninger Wassermeister Roland Stähle zu einer Einführung in die Wasserversorgung im Zweckverband:

  • Woher stammt unser Wasser?
  • Was hat es mit der geplanten neuen Wasserenthärtung auf sich?
  • Was war im Zuge der Boschansiedlung für die Wasserversorgung notwendig?

und vieles mehr.

Anschließend laufen wir Richtung Malmsheim hinunter zur Erddeponie oberhalb des Malmsheimer Wertstoffhofs. Dort wird uns Hans Riedling vom NABU ca. 15:45 eine Einführung geben in:

  • Die Historie des Steinbruchs   (ab Mitte des 19.Jahrhunderts mit dem Bau der Schwarzwaldbahn nach WdS)
  • Die Bemühungen dem Naturschutz in diesem Bereich den gebührenden Stellenwert zu verschaffen.

Hans Riedling kümmert sich um die Naturschutzbelange an dieser Stelle seit der ersten Stunde und wird uns in ca. 30 Minuten aus seinen vielfältigen Erfahrungen berichten.

Ca. um 17:00 planen wir die ANKUNFT an der S-Bahnstation Malmsheim. Von dort gibt es folgende
S-Bahn Abfahrten zurück nach Renningen: 16:35, 17:05, 17:35

Sehr herzliche Einladung an alle an Wasser- Naturschutz- und Heimatkunde interessierten Bürgerinnen und Bürger. Beim Spaziergang stehen natürlich auch alle anwesenden GRÜNEN Kandidatinnen und Kandidaten bei den Kommunalwahlen für Gespräche zur Verfügung.

Knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich trotz unsicherer Wetterlage an dem Grünen Sonntagsspaziergang beteiligt.

Hier ein paar Bilder:

Wassermeister Roland Stähle informiert über die Renninger Wasserversorgung.

Blick in die Rohrleitungen der Pumpstation:

Hans Riedling zeigt Versteinerungen aus dem Malmsheimer Steinbruch, die bis ca. 200 Mio Jahre alt sind.

Blick über den aufgefüllten Steinbruch. Hier könnte man ein Naturschutzzentrum Renningen-Malmsheim errichten!

Hans Riedling zeigt Fotos der Tier- und Pflanzenwelt, die hier anzutreffen ist:


Besichtigung der aufgefüllten Erddeponie Malmsheim

Die Erddeponie in Renningen-Malmsheim wird nach der Auffüllung derzeit renaturiert. Es bietet sich nun die Möglichkeit, dieses neue Gelände im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes zu gestalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Renninger NABU Gruppe um Udo Schäfer und Hans Riedling hat sich seit Jahren für eine natur-schutzgerechte Nutzung der Erddeponie eingesetzt. Es ist jetzt an der Zeit, dieses Vorhaben durch interessierte Bürgerinnen und Bürger und Naturschutzgruppen zu unterstützen.

Aus diesem Grund laden wir herzlich ein zu einem Vor-Ort-Termin in Malmsheim.

Datum: 05. Juni 2014
Zeit: 18:00 bis ca. 19:30 Uhr
Treffpunkt: P und R Parkplatz am S-Bahnhof Malmsheim

Ablauf:
18:00 Uhr: Wanderung zum östlichen Tor der Erddeponie
18:30 Uhr: Vorstellung des Geländes durch Hans Riedling, kurze Begehung, Diskussion
Ca. 19:15 Uhr: Rückweg zum S-Bahnhof Malmsheim

Gegebenenfalls noch Einkehr im Cabico (optional)
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit mit dem Auto bis zum Tor zu fahren, falls erforderlich.
Wir freuen uns über interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


Zukünftige Nutzung der Erddeponie Malmsheim – Immenberg

Grüne, NABU und BUND fordern eine naturnahe Nutzung des neu entstandenen Naherholungsgebiets, wie es die bisherige Planung vorgesehen hat. Desweiteren ist anzustreben, dass die Stadt Renningen das Gelände erwerben sollte, um es für die Öffentlichkeit zu sichern. Als neue Bezeichnung wird ‚Immenberg‘ (Immen = Bienen) vorgeschlagen in Anlehnung an die alte Bezeichnung Immenbangert. Die Naturschutzverbände lehnen zugleich eine freizeit- und eventorientierte Nutzung ab, denn dadurch wäre die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt gefährdet. Die Besucher sollen das wunderschön über dem Rankbachtal gelegene Gelände ungestört geniessen können.

Weitere Informationen:

NABU / BUND Pressemitteilung vom 28.02.15

Vorschlag von NABU / BUND / Schwarzwaldverein für eine zukünftige Nutzung